5 September 2010 - 19:30

Mindestens 17 Menschen sind am Montag bei einem Selbstmordanschlag auf eine Polizeistation im Nordwesten Pakistans ums Leben gekommen. Fast 50 Menschen wurden verletzt, teilte die Polizei laut dpa mit.

Ein Selbstmordattentäter habe in der Nordwestprovinz sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug mit Vollgas in das Polizeigebäude gelenkt. Unter den Todesopfern sind auch acht Zivilisten, darunter vier Schulmädchen. Der Anschlag ereignete sich im Bezirk Lucky Marwat nahe den unruhigen Stammesregionen entlang der Grenze zu Afghanistan.
Es war der dritte Selbstmordanschlag in weniger als einer Woche. Bei den zwei vorausgegangenen Attentaten in Lahore und Quetta starben mehr als 100 Menschen und mehr als 400 wurden verletzt.